Wer am Donnerstagabend, 19. Februar 2026, das CongressForum Frankenthal betrat, merkte schnell: Das Thema Wärmeversorgung beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Der Saal füllte sich spürbar, als die Stadt Frankenthal gemeinsam mit der EnergyEffizienz GmbH zur Informationsveranstaltung rund um die kommunale Wärmeplanung eingeladen hatte. Auch die Stadtwerke Frankenthal waren mit einem Informationsstand und einem Redebeitrag vertreten.
Die kommunale Wärmeplanung bildet den strategischen Rahmen für die zukünftige Wärmeversorgung in Frankenthal. Sie soll Orientierung für die weitere Entwicklung geben und langfristige Perspektiven für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie die Stadt schaffen. Dass dieser Prozess komplex ist, wurde an diesem Abend deutlich: Die Weiterentwicklung der Wärmeversorgung erfordert Zeit, Abstimmung und die Bereitschaft, unterschiedliche Lösungsansätze zu prüfen und umzusetzen.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Präsentation der EnergyEffizienz GmbH, die die Wärmeplanung für die Stadt erarbeitet hat. Die Klimaschutzmanagerin der Stadt begleitet das Projekt. Die vorgestellten Daten, die inzwischen auch online einsehbar sind, skizzieren mögliche Leitlinien für die zukünftige Wärmeversorgung in Frankenthal.
Besondere Aufmerksamkeit erhielten die ergänzenden Informationen der Stadtwerke Frankenthal zum Thema Fernwärme. Bereits im Januar hatten die Stadtwerke eine eigene Informationsveranstaltung durchgeführt. Im CongressForum folgte nun ein ausführlicher Vortrag zum aktuellen Projektstand und zu den möglichen Entwicklungsperspektiven.
Die anschließende Fragerunde zeigte den hohen Informationsbedarf der Besucherinnen und Besucher. Viele wollten wissen, welche Auswirkungen ein möglicher Fernwärmeanschluss auf ihr Gebäude haben könnte, welche Kosten zu erwarten sind und welche Rolle das bestehende Gasnetz künftig spielen wird.
Johanna Philippi und Stefan Rossol beantworteten Fragen zu technischen Rahmenbedingungen, Anschlussmöglichkeiten sowie zur Wärmeversorgung und den damit verbundenen Kosten. Vor und nach den Vorträgen nutzten viele Besucherinnen und Besucher außerdem die Gelegenheit zum persönlichen Austausch am Informationsstand der Stadtwerke und hinterlegten ihr Interesse an einer weiterführenden Beratung.